Kreissportbund Greiz e.V.

Fördermittel für SV Pöllwitz und Tennisclub Rot-Weiß Zeulenroda

Zeulenroda-Triebes. Für die Kegler und Fußballer des SV Pöllwitz sowie für die Mitglieder des Tennisclub Rot-Weiß Zeulenroda war es ein ergiebiger Nachmittag. Die Sportler der Vereine erhielten einen großen Batzen Geld für ihre geplanten Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten. Dazu waren Vertreter der Vereine, die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg (CDU), Uwe Jahn, Vorsitzender des Kreissportbundes

Greiz sowie Präsidiumsmitglied im Landessportbund, und Markus Morbach, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gera-Greiz, auf die Kegelbahn nach Pöllwitz gekommen.


(Jan Winterfeld, Sektion Fußball des SV Pöllwitz, Landrätin Martina Schweinburg, Silke Wittig-Köhler, Sektion Kegeln im SV Pöllwitz, Markus Mohrbach, Vostand Sparkasse Gera-Greiz, Birgit ­Krompholz und Andreas Mehske vom Tennisclub Rot-Weiß Zeulenroda und Uwe Jahn, Vorsitzender des Kreissportbundes Greiz auf der Kegelbahn in Pöllwitz. Foto: Heidi Henze)

Die drei Gäste hatten Schecks und Fördermittel­bescheide mitgebracht, die für die Vereine eine große finanzielle Unterstützung ihrer Bauvorhaben bedeuten.

So bedarf die Kegelbahn in Pöllwitz einer grundhaften Sanierung. Die letzte Modernisierung wurde Anfang der 90er Jahre durchgeführt. Mittlerweile ist der Kunststoffbelag der Zwei-Bahnen-Anlage marode und muss ausgewechselt werden. Im Herbst soll es losgehen. Die Sommerpause wollen die Pöllwitzer nutzen, um in Eigenleistung die Bahn zu entkernen. Die alte Decken- und Wandverkleidung muss abgenommen werden, erklärt Silke Wittig-Köhler. Sie ist Mitglied der ersten Damenmannschaft des SV Pöllwitz, die in der Saison 18/19 in der 1. Bundesliga kegeln.

Die Fußballer des Vereins haben gut 500 Meter Luftlinie entfernt ihr Domizil in Pöllwitz. Im Jahr 2000 wurde der Trainingsplatz an der „Mücke“ angelegt. Nach 18 Jahre besteht nun Handlungsbedarf, so Jan Winterfeld, Sektionsleiter Fußball im SV Pöllwitz. Es soll Sand eingebracht werden, um die Luftzirkulation zu gewährleisten. Aus vier Mannschaften besteht die Sektion, die Frauen und Männer spielen im Wettkampfbetrieb.

Der Tennisclub Rot-Weiß Zeulenroda zählte auch zu den Geldempfängern. Auf den Tennisplätzen ist Ziegelmehl. Um die Plätze zu erhalten müssen sie stetig gewässert werden. Bei der Menge des Wasserverbrauches wäre ein Brunnen angebracht. Doch dazu muss man rund 45 Meter tief in die Erde bohren. Das Wasser soll nach oben in eine Zisterne gepumpt werden. Das Vorhaben soll in Angriff genommen werden. Im Tennisclub sind rund 50 Mitglieder organisiert. Zwischen acht bis zehn Nachwuchsspieler, überwiegend sind es Mädchen, kommen zu den Trainingsstunden. Zudem wird die vereinseigene Anlage an Fremdgruppen vermietet.

Auf Grund der Haushaltslage des Landkreises Greiz habe man in den vergangenen Jahren die Förderung von Vereins-Projekten etwas zurückfahren müssen, doch jetzt können wir optimistisch in die Zukunft blicken, so die Landrätin. Auch deshalb, weil Gelder in die Stiftung der Sparkasse Gera-Greiz angelegt wurden, erklärt Schweinburg. Die Förderung von Baumaßnahmen, der im Landkreis Greiz ansässigen Vereine, sei eine gute Unterstützung für alle Mitglieder, ist sich Uwe Jahn sicher. Auch Markus Mohrbach ist überzeugt, dass das Geld eine gute Investition ist, „auch wenn man damit nicht das gesamte Bauprojekt bezahlt werden könne. Es sei ein Anschub“.

Von Heidi Henze / OTZ / 05.07.2018